Nazi-Aufmarsch verhindern – so oder so!
[Unterstützer] [Bus aus NRW]
Für den 2. Juni 2012 planen Nazis einen Aufmarsch durch Hamburg. Vor vier Jahren haben norddeutsche Faschisten den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ aus der Taufe gehoben. Seitdem finden jährlich Aufmärsche unter diesem Motto in verschiedenen Städten der Region statt. Der Tag scheint sich als festes Event in der Nazi-Szene etabliert zu haben. Die Teilnehmerzahlen stiegen auf bis zu 700, längst ist der Aufmarsch auch überregional von Bedeutung. Höchste Zeit also, diese unsägliche Tradition und die Zukunft der rassistischen und völkischen Hetze zu beenden. Wenn die Nazis am 2. Juni versuchen, durch Hamburg zu laufen, werden wir uns ihnen in den Weg stellen, die Straßen blockieren und sie angreifen, wo wir nur können. Kurz: Wir werden ihren Aufmarsch zum Desaster machen. Wir überlassen den Faschisten keinen Meter! (mehr…)
Ins Herz der Bestie!
Die Zentren des deutschen Imperialismus angreifen!
Bereits vor, verstärkt aber seit Ausbruch der Krise arbeitet das deutsche Kapital an der Verwirklichung eines alten Projekts: der Herstellung eines deutsch-dominierten europäischen Wirtschaftsraums. Dazu bedient es sich – immer im Spannungsfeld von Kooperation und Konkurrenz mit den anderen „Kernländern“ der EU – der institutionellen Mittel der Europäischen Union, um den Peripheriestaaten (Griechenland, Portugal, Spanien, Irland, usw.) systematisch eine Kürzungs- und Privatisierungspolitik aufzuzwingen, die ihresgleichen sucht: Massenentlassungen, Lohnkürzungen, Ausverkauf von staatlichem Eigentum, Abbau von Sozialleistungen – das sind die Eckpunkte der in Berlin und Brüssel geschnürten „Rettungspakete“. (mehr…)
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Zu Beginn des Jahres 2012 befinden wir uns in einer neuen Phase der Krise des Imperialismus. Katastrophen-Schlagzeilen jagen einander. Seien es der Krieg in Libyen aus dem letzten Jahr, Entlassungen, Staatspleiten, Währungskrisen oder immer neue Sparprogramme für Griechenland. Für den allergrößten Teil der Weltbevölkerung hält das kapitalistische System keine Perspektive bereit. Stattdessen sind Krise und Krieg, Not und Elend an der Tagesordnung.
Der 1. Mai ist der Tag, an dem in allen Ländern, auf allen Kontinenten, Millionen Menschen gegen Unterdrückung, Ausbeutung, Krieg, Besatzung und die Zerstörung der Umwelt auf die Straße gehen, und diesen Kämpfen eine gemeinsame Perspektive geben. Seit mehr als einem Jahrhundert ist der 1. Mai der internationale Kampftag der ArbeiterInnenklasse. So steht der 1. Mai stellvertretend für die Verbindung von Widerstand und Perspektive, von Kämpfen für die tagespolitischen Interessen und dem Kampf für eine befreite Gesellschaft. Geht auf die Straße, beteiligt euch an Demonstrationen und Aktionen rund um den 1. Mai. Zeigt euren Widerstand und kämpft für die Revolution! (mehr…)
Auch im Jahr 2012 stellt der 8. März als internationaler Frauenkampftag für uns als revolutionäre Linke einen wichtigen Bezugspunkt dar. Frauen sind immer noch besonders unterdrückt, hier in den imperialistischen Metropolen und in den unterdrückten Ländern.
Sie verdienen weniger Lohn, werden in Schule und Ausbildung benachteiligt, ihr Körper wird durch Medien und Werbung zu einer Ware herabgewürdigt. Gewalt gegen Frauen ist Alltag. „Gleichberechtigung“ gibt es, wenn überhaupt, nur auf dem Papier. Diese Unterdrückung der Frau resultiert aus den Eigentumsverhältnissen und den patriarchalen Strukturen der Gesellschaft.
Der gemeinsame Kampf von emanzipierten Frauen und Männern für Gleichberechtigung muss sich gegen diese Verhältnisse richten. Die Befreiung der Frauen kann nur durch die grundlegende Veränderung dieser Gesellschaft erfolgen. Kollektive Organisation der Reproduktionsarbeit und Vergesellschaftung der Produktionsmittel sind die Grundvorraussetzungen, die von uns im Kampf gegen die alte Ordnung geschaffen werden müssen.
Kampf um die Befreiung der Frauen!
Auf die Straße in der Tradition des 8. März!
Termine rund um den 8. März:
Demonstration in Hamburg: 8.März 16:30 Uhr Sternschanze
Demonstrationen in Köln: 3. März und 10. März / 11 bzw. 12 Uhr Dom
Demonstration in Nürnberg: 8. März “Den sexistischen Normalzustand angreifen !” 17.30 Uhr | Lorenzkirche
Am 15. Januar 2012 findet in Berlin die traditionelle Demonstration in Gedenken an die ermordeten Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Bereits am Samstag findet in der Urania die 16ste „internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz“ statt, die von der Tageszeitung junge Welt gemeinsam mit verschiedenen linken Gruppen veranstaltet wird. Wir rufen dazu auf sich bei der LL(L)-Demonstration am Antifa-Block zu beteiligen.
Antifa-Block auf LL-Demo: Sonntag | 15.01.2012 | 10 Uhr | Frankfurter Tor (U5)