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Zu Beginn des Jahres 2012 befinden wir uns in einer neuen Phase der Krise des Imperialismus. Katastrophen-Schlagzeilen jagen einander. Seien es der Krieg in Libyen aus dem letzten Jahr, Entlassungen, Staatspleiten, Währungskrisen oder immer neue Sparprogramme für Griechenland. Für den allergrößten Teil der Weltbevölkerung hält das kapitalistische System keine Perspektive bereit. Stattdessen sind Krise und Krieg, Not und Elend an der Tagesordnung.
Der 1. Mai ist der Tag, an dem in allen Ländern, auf allen Kontinenten, Millionen Menschen gegen Unterdrückung, Ausbeutung, Krieg, Besatzung und die Zerstörung der Umwelt auf die Straße gehen, und diesen Kämpfen eine gemeinsame Perspektive geben. Seit mehr als einem Jahrhundert ist der 1. Mai der internationale Kampftag der ArbeiterInnenklasse. So steht der 1. Mai stellvertretend für die Verbindung von Widerstand und Perspektive, von Kämpfen für die tagespolitischen Interessen und dem Kampf für eine befreite Gesellschaft. Geht auf die Straße, beteiligt euch an Demonstrationen und Aktionen rund um den 1. Mai. Zeigt euren Widerstand und kämpft für die Revolution! (mehr…)

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2011 – Klasse gegen Klasse!
In allen Teilen der Welt gehen am 1. Mai viele Millionen Menschen auf die Straße. Aktive aus linken und revolutionären Organisationen, aus Gewerkschaften und verschiedenen Bewegungen bringen ihre täglichen Forderungen und Kämpfe auf einen Punkt: Für den Klassenkampf gegen Kapital und bürgerliche Regierungen. Für eine Welt in der die Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht nach Verwertungsinteressen, sondern nach den Bedürfnissen aller gestaltet werden. Für eine Perspektive jenseits des Kapitalismus.
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Der 1. Mai ist seit 120 Jahren der Tag an dem die Beschäftigten ihre Interessen offensiv formulieren. Das bedeutet nicht, dass radikale Reden, die oft am nächsten Tag schon wieder vergessen sind, alles sind. Es geht vielmehr um die Thematisierung einer Stoßrichtung für unser zukünftiges Handeln, das mit einer Kritik am Schmusekurs mit dem Kapital und auch mit einer Perspektive die über die aktuelle Politik hinaus weist verbunden sein muss. Wer wenn nicht wir – ArbeiterInnen, Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende und politische AktivistInnen – soll an diesen Verhältnissen etwas ändern?! Veränderung setzt aber die Konfrontation mit denjenigen voraus, die auf unsere Kosten alles tun um ihre Privilegien und Profite zu erhalten. (Mehr Infos auf der Themenseite oder auf unserer Sonderseite zum 1. Mai)
01.05.2011 (S0) | Demonstrationen | bundesweit