Revolutionärer 1. Mai: Überall Widerstand! – Deutschland zum Gefahrengebiet machen!

Berlin
Revolutionäre 1.Mai-Demo | 18 Uhr | Lausitzer Platz
Weitere Infos: Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin

Bonn
Internationalistischer Block auf der Gewerkschaftsdemo | 11 Uhr | DGB-Haus/Endenich
Internationalistisches Fest | 11 Uhr | Marienschule/Altstadt
Weitere Infos: Antikapitalistische Aktion Bonn

Duisburg
Nazi-Aufmarsch verhindern! | 1.Mai
Weitere Infos: Young Struggle, Duisburg stellt sich quer!
Revolutionäre Vorabenddemo | 30. April | 18 Uhr | Duisburg HBF
Weitere Infos: Antikapitalistische Aktion Bonn, Rote Aktion Köln, Young Struggle, Rote Antifa NRW

Köln
Internationalistischer Block auf der Gewerkschaftsdemo | 11 Uhr | Hans-Böckler Platz
Weitere Infos: Rote Aktion Köln

Magdeburg
Revolutionäre 1.Mai-Demo | 12 Uhr | Alter Markt
Weitere Infos: Antifaschistische Offensive Leipzig

Mainz
Internationalistischer Block auf der Gewerkschaftsdemo | 11 Uhr | Hans-Böckler Platz
Weitere Infos: Red Action Wiesbaden

Stuttgart
Revolutionäre 1.Mai-Demo | 12 Uhr | Schlossplatz
Weitere Infos: Young Struggle

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Aufruf des [3A] * Revolutionäres Bündnis für einen revolutionären 1. Mai
2014:

ÜBERALL WIDERSTAND! DEUTSCHLAND ZUM GEFAHRENGEBIET MACHEN

Heraus zum 1. Mai – Tag der Arbeit und Kampftag der Arbeiterbewegung und
der internationalen Solidarität!

Überall ist Unterdrückung!

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr: die Welt ist im Umbruch. Überall auf der Welt beginnen die Menschen sich zu erheben, stehen auf für Gleichheit , kämpfen gegen Regierungen, die noch nie das vertraten,was die Völker wollen.
Der arabische Frühling 2011 zeigte: es bewegt sich etwas, und den Regierungschefs, den Großunternehmern und Bankiers wird es von Monat zu Monat unwohler auf ihren Chefsesseln: in Syrien tobt ein Stellvertreterkrieg der imperialistischen Machtblöcke, im Irak und Afghanistan herrscht Verwüstung nach dem angeblichen Abzug der NATO-Truppen und in der Türkei ziehen Hunderttausende Menschen auf den Taksim-Platz, um gegen das Erdogan-Regime anzukämpfen. Die Ukraine ist in aller Munde, doch alle sehen nur zu, wie dort mit Hilfe faschistischer Kräfte ein Putsch vonstatten geht und eine korrupte Regierung durch die nächste abgelöst wird.

Mehr und mehr wird den Menschen überall auf der Welt bewusst, dass Ungleichheit und Unmenschlichkeit herrschen, dass Kriege toben und Menschenleben nichts wert sind im Vergleich zu den Profitinteressen der Herrschenden. Egal in welchem Teil der Erde: entweder wurde dort bereits ein offener Krieg initiiert, oder eine der imperialistischen Großmächte hat dort zumindest seine Truppen stationiert um dort ihren Burgfrieden zu schaffen.

Parallel dazu baut Deutschland seine Vormachtstellung weiter aus und unterwirft sich Europa, während Elend und Arbeitslosigkeit auch in Deutschland immer weiter in die Höhe steigen. Auch die neue große Koalition wird die Situation in Deutschland nicht verbessern. Wohnungsknappheit, Hetze gegen Flüchtlinge, sowie Repressionen gegen
alle, die sich diesem System in den Weg stellen, werden zunehmen.

Überall ist Widerstand!

Noch haben sich nicht alle einschüchtern lassen! Die Freiheitskämpfe im nahen Osten, vor allem rund um das Autonomiegebiet Rojava der Kurden in Syrien, und überall sonst auf der Welt sind in vollem Gange.
Niemand hat vor, die Hoffnung aufzugeben, stillschweigend zu ertragen, wie Menschen immer weiter eingeschränkt und stumm gemacht werden!
Niemand hat mehr Lust, vorgeschrieben zu bekommen, Überstunden zu machen und dabei zusehen zu müssen, wie mensch die eigene Familie wegen gedrückten Löhnen nicht mehr ernähren kann. Die Zahl der Flüchtlingsproteste wird steigen in Deutschland, wie auch in ganz Europa. Die Erklärung einiger Teile Hamburgs zum Gefahrengebiet durch die Polizei war erst der Anfang und ist ein Zeichen dafür, dass die Drahtzieher der deutschen Politik auch gemerkt haben, dass sie langsam ins Wanken geraten. Auch in den Betrieben wird Mut gefasst und der Mund aufgemacht, Werksschließungen wie bei Opel in Bochum werden nicht mehr protestlos hingenommen!

Wir werden nicht länger schweigen und der schamlosen Schweinerei, die von einer Hand voll Politikern und Wirtschaftsbossen angerichtet wird, zusehen! Unsere Aufgabe ist es ihnen zeigen, dass es auch in Deutschland kein ruhiges Hinterland mehr gibt, wo die herrschende Klasse machen kann, was sie will!

Darum gehen wir am 1. Mai gegen alle Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung auf die Straße und erheben unsere Stimmen, schwenken unsere Fahnen, gegen ein System, das auf Sand gebaut ist!

Unterstützer:
[3A]* Revolutionäres Bündnis
Red Action Wiesbaden
Underdog Fanzine

Aufruf zur Newroz-Demonstration am 22.3: In Rojava und der ganzen Welt: Biji Newroz – Biji Berxwedan

Aufruf zum internationalistischen Block auf der Demonstration am 22.3.2014 in Düsseldorf

Newroz ist das Neujahrsfest vieler Völker des Mittleren Ostens, der sowohl den Beginn des Frühlings einleitet, als auch den Beginn eines neuen Aufbruchs und neuer Widerstände. Seit den serhildans (Volksaufstände) in den 90 er Jahren in der Türkei hat sich Newroz zu einem Kampfaufruf, einem Tag des Widerstandes entwickelt. Als Symbol für die kurdische nationale Befreiungsbewegung steht Newroz gegen Kolonialismus, Krieg, Besatzung und Faschismus. Vor allem in den letzten Jahren hat sich die Bedeutung des Newroz Kampftages, zu einem Aufruf für einen Neuanfang entwickelt.
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Antifaschismus ist legitim: Prozessbegleitung und Solidarität!

Am Dienstag, den 4. März 2014 findet vor dem Amtsgericht Magdeburg ein Prozess gegen einen Antifaschisten aus Burg statt. Ihm wird vorgeworfen am 14. Januar 2012 an antifaschistischen Aktionen gegen einen Naziaufmarsch teilgenommen zu haben. Schon in den letzten Monaten kam es zu mehreren Verhandlungen gegen Menschen aus Burg, die damals in Magdeburg festgenommen und später zu Bewährungs- und Haftstrafen verurteilt worden warn. Weitere Infos: Antifa Burg

Antifaschistische Prozessbegleitung: Dienstag, 4. März 2014 beim Amtsgericht Magdeburg (Breiter Weg 203-206) – zeigt Solidarität

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PM: G8-Gipfel 2015 – Sturm auf den Gipfel! [3A] * Revolutionäres Bündnis kündigt Proteste an!

Am 23. Januar hat die Bundesregierung bekannt gegeben, dass sich der G8 Gipfel 2015 auf dem nahe Garmisch-Partenkirchen in rund 1000 Metern Höhe liegenden Schloss Elmau verschanzen wird.

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung lies verlauten: „Schloss Elmau erfüllt alle logistischen und sicherheitstechnischen Anforderungen an einen G8-Gipfelort. Mit seiner landschaftlich reizvollen Kulisse bietet es einen attraktiven Rahmen für die Gespräche und Begegnungen der Staats- und Regierungschefs. “

Dazu sagt Maria Hotzenplotz, Pressesprecherin von [3A] * Revolutionäres Bündnis: „Tatsächlich müssen wir der Bundesregierung zustimmen, wenn sie von einer reizvollen Kulisse spricht, davon konnten wir uns bei einem ersten Probewandern in der Umgebung des Schlosses bereits überzeugen und ein Wiederkommen im nächsten Jahr, mit einem Sturm auf den Gipfel, wird sich sicher lohnen!“

Das [3A] * Revolutionäre Bündnis wird 2015, in Anlehnung an die erfolgreichen Proteste gegen den G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm, mit vielen anderen Bündnissen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland Massenproteste gegen den Gipfel organisieren. Die geographische Lage des Gipfels wird wohl dazu führen, dass deutlich mehr DemonstrantInnen aus südeuropäischen Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland an den Demonstrationen und Aktionen teilnehmen werden. Diese dort lebenden Menschen, haben zudem ganz besonders unter der deutschen Ausbeutungspolitik in Europa zu leiden und zahlreiche Gründe um gegen den Gipfel unter deutschem Vorsitz zu stürmen.

Maria Hotzenplotz ist sich sicher: „Wir werden im kommenden Jahr gemeinsam mit tausenden Gipfelstürmern nach Bayern kommen. Und egal welche Überraschungsmaßnahmen die Bundesregierung sich auch einfallen lassen wird um die Proteste zu verhindern, sei es Einreiseverbote nach Deutschland oder in den Freistaat Bayern, den Einsatz von Geheimdiensten, der Bundeswehr oder 10.000den Polizisten, Razzien und Terrorermittlungen gegen Alpenvereine oder gar in Tradition von 2007 den Bau eines Zauns um die Alpen, nichts davon wird unseren legitimen Protest verhindern.“

Wenn sich also die G8 Staats- und Regierungschefs im Sommer 2015 in dem ehemaligen Fronterholungsheim der Wehrmacht Schloss Elmau, des Hitler Verehrers Johannes Müller, verschanzen wollen, werden sie das nicht ungestört tun können.

Weitere Informationen zu [3A] * Revolutionäres Bündnis unter: 3a.blogsport.de
Für Rückfragen: 3a-revolutionaeres-buendnis[at]riseup.net

Bericht zur diesjährigen LLL-Demonstration

100 Jahre Verrat – 100 Jahre Widerstand! Kämpferischer revolutionärer Block auf der traditionellen Liebknecht-Luxemburg-Lenin-Demonstration!

Auch in diesem Jahr beteiligte sich das revolutionäre 3a[*]-Bündnis mit einem Block an der traditionellen Liebknecht-Luxemburg-Lenin-Demonstration. Dem Aufruf des Bündnisses folgten ca. 400 Menschen, die unter revolutionären, antiimperialistischen und antimilitaristischen Parolen auf die Straße in Gedenken an die Ermordeten und Gefallenen gingen. Dabei wurde deutlich, dass die ermordeten und gefallenen Revolutionäre in unserem heutigen Kampf eine wichtige Rolle spielen. Nicht nur ihre theoretische Arbeit zu Krieg, Krise, Kapitalismus und zur Rolle der Sozialdemokratie bietet einen wichtigen Bezugspunkt in der revolutionären Arbeit. Auch ihr politisches, militantes Wirken und ihre revolutionäre Haltung gegenüber den staatlichen Repressionsorganen – sei es im Gefängnis und Zuchthaus, sei es auf der Straße – ist uns auch heute ein Vorbild.

Der Ausdruck des Blocks zeigte – entsprechend des Aufrufs – eine klare Haltung gegenüber kapitalistischer Ausbeutung und Krisen, imperialistischen Kriegen – gerade 2014, 100 Jahre nach Ausbruch des ersten imperialistischen Weltkrieges – und der Notwendigkeit des revolutionären Umsturzes der kapitalistischen Ordnung auf dem Weg zur Befreiung der Menschheit. In Parolen und Redebeiträgen wurde positiv Bezug genommen zu den weltweiten Befreiungskämpfen der vom Imperialismus Unterdrückten, insbesondere zur demokratischen Revolution des kurdischen Volkes in Rojava. Thematisiert wurde auch die Repression gegen linke, revolutionäre und antifaschistische Strukturen – aktuell am Beispiel eines inhaftierten Antifaschisten aus Berlin.

Am Friedhof der Revolutionäre, wo sich das Grab der Beiden befindet, wurde deutlich, dass wir heute nicht bei stummer Trauer stehen bleiben dürfen, sondern sie in kämpferische Wut umwandeln müssen, um das Wirken der Gefallenen weiter zu führen.

Gestört wurde der Gedenktag auf dem Friedhof jedoch nun zum zweiten Jahr in Folge durch die massive Polizeipräsenz auf dem kompletten Friedhofsgelände, inklusive Abfilmen bestimmter Teile der Demonstration. Für uns ist es unhaltbar und massiv zu kritisieren, dass sich deutsche Repressionsorgane auf dem Friedhof der Sozialisten befinden und faktisch auf ihren Gräbern herum laufen. Wir dürfen uns diese Provokation nicht gefallen lassen und müssen gegen das Eindringen deutscher Bullen – Repräsentanten des Staates, den Rosa und Karl abschaffen wollten – auf unsere Gedenkstätten vorgehen. Wir kritisieren auch die Veranstalter der Demonstration, die dieses Vorgehen der deutschen Repressionsorgane zuließen und nicht bekämpften.

Unser Gedenken an die ermordeten Revolutionäre wird auch nächstes Jahr fortgeführt, trotz aller staatlichen Provokation und versuchter Einschränkungen. In diesem Sinne lassen wir Rosa Luxemburg sprechen: „Diese Zeichen der immer stärker werdenden Reaktion geben uns die Lehre, dass wir unsere Aufmerksamkeit verdoppeln und dass wir zum Angriff übergehen müssen.“

Fotos des Wochenendes gibt’s hier!



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