Heraus zum internationalen Frauenkampftag

Auch im Jahr 2012 stellt der 8. März als internationaler Frauenkampftag für uns als revolutionäre Linke einen wichtigen Bezugspunkt dar. Frauen sind immer noch besonders unterdrückt, hier in den imperialistischen Metropolen und in den unterdrückten Ländern.

Sie verdienen weniger Lohn, werden in Schule und Ausbildung benachteiligt, ihr Körper wird durch Medien und Werbung zu einer Ware herabgewürdigt. Gewalt gegen Frauen ist Alltag. „Gleichberechtigung“ gibt es, wenn überhaupt, nur auf dem Papier. Diese Unterdrückung der Frau resultiert aus den Eigentumsverhältnissen und den patriarchalen Strukturen der Gesellschaft.

Der gemeinsame Kampf von emanzipierten Frauen und Männern für Gleichberechtigung muss sich gegen diese Verhältnisse richten. Die Befreiung der Frauen kann nur durch die grundlegende Veränderung dieser Gesellschaft erfolgen. Kollektive Organisation der Reproduktionsarbeit und Vergesellschaftung der Produktionsmittel sind die Grundvorraussetzungen, die von uns im Kampf gegen die alte Ordnung geschaffen werden müssen.

Kampf um die Befreiung der Frauen!
Auf die Straße in der Tradition des 8. März!

LL(L)-Wochenende in Berlin

Am 15. Januar 2012 findet in Berlin die traditionelle Demonstration in Gedenken an die ermordeten Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Bereits am Samstag findet in der Urania die 16ste „internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz“ statt, die von der Tageszeitung junge Welt gemeinsam mit verschiedenen linken Gruppen veranstaltet wird. Wir rufen dazu auf sich bei der LL(L)-Demonstration am Antifa-Block zu beteiligen.

Antifa-Block auf LL-Demo: Sonntag | 15.01.2012 | 10 Uhr | Frankfurter Tor (U5)

Tausende bei Protest gegen die Kriegskonferenz

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag im Vorfeld der Afghanistan-Konferenz in der Bonner Innenstadt gegen den Krieg am Hindukusch demonstriert. Das [3A] * Revolutionäre Bündnis hatte gemeinsam mit der Interventionistischen Linken (IL) und weiteren Gruppen zu einem internationalistischen Block unter dem Motto „Internationale Solidarität gegen imperialistische Kriege und Besatzung!“ aufgerufen, der über Tausend TeilnehmerInnen umfasste und von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde. Vom Lauti des Blockes hielt auch Said Mahmoud von der afghanischen Solidaritäts-Partei eine Rede. Außerdem gab es einen Audio-Betrag von Mumia Abu Jamal, der extra für die Demo von ihm verfasst wurde. Es wurden während der Demonstration bengalische Fackeln abgebrannt und Farbbeutel auf ein Hoch-Tief-Gebäude sowie auf das Polizeispalier, das den Internationalistischen Block begleitete, geworfen. Der Bundestagsabgeordnete der Grünen Hans-Christian Ströbele konnte seine Rede bei der Abschlusskundgebung wegen Eierwürfen und Sprechchören gegen die grüne Kriegspartei nur mit Verzögerung beginnen.

Berichte, Fotos und Videos hier: (mehr…)

Kampagne gegen Kriegskonferenz !

Gegen die Afghanistan-Konferenz am 5. Dezember rufen bundesweit die Friedensbewegung sowie linke und revolutionäre Gruppen und Initiativen zu Protesten auf. So gibt es am 3. Dezember eine bundesweite Demonstration unter dem Motto „Sie reden von Frieden, Sie führen Krieg – Truppen raus aus Afghanistan!“ und am 4. Dezember 2011 eine internationale Konferenz. Am 5. Dezember sind auch Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die Konferenz der kriegführenden Staaten geplant.

Wir als [3A]-Bündnis werden gemeinsam mit der Interventionistischen Linken einen internationalistischen Block auf der bundesweiten Demonstration am 3. Dezember organisieren.

Alle Infos zur Mobilisierung nach Bonn, sowie über die Proteste findet ihr hier… (mehr…)

Schweizer Genossin Andrea zu 17 Monaten Haftstrafe verurteilt

Unter großen Sicherheitsvorkehrungen führte das Bundesstrafgericht in Bellinzona am 8.11.2011 den unterbrochenen Prozess gegen Andrea weiter. Bekanntlich forderte der Staatsanwalt der Bundesanwaltschaft Stadler 4,5 Jahre Gefängnis ohne Bewährung für Andi. Das Bundesstrafgericht ist nun seinem wilden Mix aus Lügen und Halbwahrheiten, das Resultat jahrelanger geheimdienstlicher und polizeilicher Arbeit, nur teilweise gefolgt. Freigesprochen wurde Andi bezüglich der Brandstiftung am Auto eines Zivilpolizisten und für drei der fünf eingeklagten Raketenangriffe. 17 Monate ohne Bewährung lautet schließlich das Urteil für zwei Raketenangriffe, die das Bundesstrafgericht in Übernahme der bundesanwaltschaftlichen Logik konsequent als »Sprengstoffanschläge« bezeichnete.

Solidarität mit Andrea! Angegriffen werden wir einzeln, gemeint sind wir alle!

Soli-Aktionen nach dem Urteil | Prozesserklärung von Andi | Erklärung des Revolutionären Aufbaus zum Urteil



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