Vom 30. Mai bis zum 1. Juni werden sich auch 2013 tausende auf den Weg nach Frankfurt machen, um gegen die Abwälzung der Krisenfolgen auf die Schultern der europäischen Arbeiterklasse zu protestieren. Schon im letzten Jahr haben die Proteste im Mai dem deutschen Imperialismus klar gemacht, dass Deutschland zumindest kein ruhiges Hinterland bei der Errichtung einer ökonomischen und politischen Vorherrschaft über große Teile Europas ist. Auch der deutsche Staat stellte damals klar, dass er die Botschaft verstanden hatte: Knapp 20.000 Polizisten im Einsatz machten die komplette Innenstadt von Frankfurt für drei Tage zum Sperrgebiet. (mehr…)
Aufruf des [3A] * Revolutionäres Bündnis für einen revolutionären 1. Mai 2013
Sozialismus oder Barbarei!
Heraus zum 1.Mai, dem Tag des Kampfes der Arbeiter und der internationalen Solidarität!
Das Feuer, welches vor 127 Jahren von den Arbeitern in Chicago entzündet wurde, wird auch in diesem Jahr am 1.Mai weltweit auf den Straßen lodern. An diesem Tag werden die Straßen und Plätze von der internationalen Arbeiterklasse, die Ausgebeuteten und Erniedrigten, den unterdrückten Frauen und der missachteten Jugend erobert. Der 1. Mai ist eine Kampfansage an die Bourgeoisie. Er ist entstanden im Kampf gegen die ideologischen, wirtschaftlichen und militärischen Angriffe des Kapitals. Er ist mit viel Blut erkämpft und verteidigt worden.
Die auf „Sozialpartnerschaft“ getrimmten gelben Gewerkschaften und die reformistischen und die Arbeiterklasse verratenden Parteien, die sich an diesem Tag gerne mit pseudo-radikalen Reden schmücken, werden wieder einmal versuchen das revolutionäre Rot des 1. Mais verblassen zu lassen, die Arbeiter ruhig zu halten und den Tag des Kampfes zu einem Sauf- und Grillfest zu verwandeln, damit er zu keiner Bedrohung für die Bourgeoisie wird.. Sie wollen verhindern, dass die Arbeiter zu einer kämpfenden und bewussten Klasse zusammenwachsen.
Die Faschisten werden wieder einmal versuchen den 1. Mai zu beschmutzen und den Tag der Geschwisterlichkeit der Völker und der Einheit des internationalen Proletariats mit ihrem Rassenhass zu vergiften. Sie wollen die Arbeiter untereinander aufhetzen und von ihrem wirklichen Feind ablenken.
Doch der 1.Mai ist weder gelb, noch braun! Er bleibt rot! Weder die Sozialdemokratie noch der Faschismus konnte die Kraft des 1. Mai bändigen.
Wir rufen dazu auf am 1. Mai auf die Straße zu gehen, sich an den revolutionären und klassenkämpferischen Demonstrationen und Aktionen zu beteiligen.
Zeigt euren Widerstand und kämpft für die Revolution!
Kämpft mit uns für den roten 1. Mai!
Aufruf für einen internationalistischen Block auf der bundesweiten Newroz Demonstration am 23. März in Bonn
Verfolgung und Vernichtung in Kurdistan
Seit Jahrzehnten versuchen die Besatzer Kurdistans die dortige bewaffnete Befreiungsbewegung zu vernichten und alle demokratischen Strukturen sollen mit massivem Polizeiterror zerschlagen werden. Allein in der Türkei sitzen rund 10.000 kurdische AktivistInnen und Revolutionäre wegen ihrem Kampf gegen die türkisch faschistischen Besatzer im Gefängnis. Viele von ihnen werden gefoltert, missbraucht, vergewaltigt und müssen Jahre lang in Isolationshaft sitzen. Fast täglich bombardieren die türkischen Streitkräfte die kurdischen Gebirgsregionen, dabei werden auch international geächtete chemische Kampfstoffe eingesetzt. Diese Bomben werden jedoch nicht nur auf angebliche Guerilla-Stellungen, sondern auch gezielt auf Infrastruktur und die zivile Bevölkerung geworfen. Roboskî und Rojava sind nur zwei Orte an denen in der vergangenen Zeit Massaker an der Bevölkerung verübt wurden. (mehr…)
Auch wir als [3A] * Revolutionäres Bündnis rufen auf zur antifaschistischen Demonstration am 13. April in München, anlässlich des Beginns des NSU Prozesses in München
Am 17 April beginnt in München der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier weitere Neonazis wegen der Verbrechen der Nazi-Zelle NSU. Dreizehn Jahre konnte diese rassistische Mörderbande ungehindert durch Deutschland ziehen, zehn Menschen erschießen und weitere durch Bombenanschläge verletzen – aus Hass, weil die Opfer (bis auf eine Polizistin) nicht deutsch, sondern türkischer, kurdischer, griechischer Herkunft waren. Die beispiellose Mordserie war möglich, weil Teile von Polizei und Geheimdienst die Nazi-MörderInnen direkt unterstützten oder bewusst wegschauten! Mit einer Demonstration am Samstag vor Beginn des NSU-Prozesses wollen wir der Ermordeten gedenken und die Verantwortung des Staates für den Nazi-Terror aufzeigen. Wir rufen auf zum Aufbau wirksamer Gegenwehr gegen faschistische Gewalt und rassistische Angriffe – Mit allen Mitteln, die notwendig sind! (mehr…)

Damals wie heute: Dem deutschen Imperialismus in den Rücken fallen -Der Hauptfeind steht im eigenen Land!
Wenn am 13. Januar 2013 wieder Tausende in Berlin auf die Straße gehen, erinnern sie an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch die Reaktion am 15. Januar 1919. Nach dem sich beide über Jahre innerhalb der SPD für die Interessen der ArbeiterInnenklasse eingesetzt hatten, mussten sie im August 1914 miterleben wie sich die internationale Sozialdemokratie für den Krieg und gegen die Interessen der Menschheit entschied. Führten sie den Kampf gegen diese Politik anfangs innerhalb der SPD, so wurde immer deutlicher, dass auf den Verrat auch ein organisatorischer Bruch erfolgen musste. Dieser war die Gründung der Kommunistischen Partei, nach dem Vorbild Lenins und der russischen KommunistInnen.
Wir Gedenken ihrer und all den unzähligen GenossInnen, die im Verlauf der letzten hundert Jahre für ihre Überzeugung starben, dass ein menschenwürdiges Leben nur jenseits kapitalistischer Verwertungs- und Konkurrenzlogik zu organisieren ist und deshalb ein revolutionärer Bruch nötig ist, um eine radikal andere Art des menschlichen Zusammenlebens zu organisieren. (mehr…)
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